Bitte nehmen Sie an der Umfrage teil:
Besucherbefragung รvelgรถnne
Bitte nehmen Sie an der Umfrage teil:
Anwohnerbefragung รvelgรถnne, Elbchaussee und Umgebung
Filmbeitrag zur Demo


Eintragen in Unterstรผtzerliste und Newsletter
Rettet-die-Elbchaussee.de – Ein Herz fรผr รvelgรถnne!
Die Zukunft der Elbchaussee liegt auch in Deinen Hรคnden. Bitte nimm Dein Handy, Deine Tastatur oder Deinen Stift zu Hand und unterstรผtze unsere gemeinsame Initiative Rettet-die-Elbchaussee – Ein Herz fรผr รvelgรถnne!
Bitte gib Deine E-Mail-Adresse ein, um Updates zu erhalten.




Aufstand am Elbhang!
Kleines Oevelgรถnne gewittert gegen Tjarks mรคchtige Verkehrsbehรถrde

Behรถrdliche Planungsstatistik trifft auf Lebenswirklichkeit von Bรผrgerinnen und Bรผrgern
Montagabend. Grelle Blitze und Donnerhall an der Elbchaussee. Ein Gewitter zieht รผber Othmarschen, Oevelgรถnne und Neumรผhlen um kurz vor halb sieben. Nur Minuten vor Veranstaltungsbeginn in der Event-Location Neumรผhlen 11 im ersten Stock. Glรคserne Fensterfront, 270 Grad-Blick auf den Elbstrom, der Hamburg mit der Welt connected. Vor der Scheibe drinnen ist es warm und trocken. Das Buffet mit Roastbeef- und Lachsschnittchen gedacht fรผr das leibliche Wohl, zur Milderung der Teilnehmer. Aber ein zufriedenes Bauchgefรผhl mag sich nach dem Schnittchenverzehr nicht einstellen bei den geladenen Gรคsten. Die Atmosphรคre ist so elektrisiert wie drauรen. Die Stimmung geladen. Das Gewitter findet drinnen gleich seine Fortsetzung. Nur entlรคdt es sich jetzt mit blitzschnellen Einwรคnden. Es hagelt Wortbeitrรคge und polternde Zwischenrufe von Oevelgรถnnern. Die Bewohner des Elbhangdorfes kรคmpfen fรผr das selbstbestimmte Leben mit einem Krรคfte fordernden Hรถhenunterschied von tรคglichen 25 Metern vom Strandniveau bis rauf zu ihrer Chaussee und hoffen, dass es fรผr ein Einlenken der Verkehrsplaner und ein Einsehen in ihre Lebenswirklichkeit noch nicht zu spรคt ist.
Der Landesbetrieb Straรen, Brรผcken und Gewรคsser (LSBG) hatte alles so sorgfรคltig vorbereitet. Der LSBG hat Einladungen fรผr diesen Montagabend verschickt, die in den rund 300 รvelgรถnner Briefkรคsten gelandet sind, fรผr maximal zwei Personen pro Haushalt. Und es ist voll geworden. Groรzรผgig verteilt รผber die Event-Flรคche stehen nun Inseln aus zusammengestellten Konferenztischen. Auf ihnen ausgebreitet in meterlangen Schleifen die Verkehrsplรคne fรผr die Elbchaussee. Geplant ist, nach kurzer Einfรผhrungsansprache, sich in Kleingruppen รผber die Karten zu beugen und die Anwohner mit den Behรถrdenmitarbeitern ins Gesprรคch zu bringen. Nur diesmal lรคuft alles anders als geplant. Die Oevelgรถnner lassen sich auf dieses Spiel nicht ein. Sie lassen sich nicht aufspalten. Die Geladenen bleiben stabil gebunden, sie bilden zusammen das starke Element Publikum. Sie bestehen darauf, in groรer Runde gemeinsam die Parkplatzfrage durchzusprechen und schleudern ihre Fragen den Vertretern der Verkehrsbehรถrde entgegen. Aussichtslos geschlagen beugen sich die Behรถrdenvertreter diesem Aufbegehren der Gรคste. Jetzt werden sie ausgefragt und ringen um Antworten und Erklรคrungen. Zum Beispiel warum die Parkplatznutzung im Februar am Streckenabschnitt der Elbchaussee vor dem Schulberg zur Planungsgrundlage gemacht worden ist? Unvergleichlich mit einem Maiwochenende bei bestem Sonnenschein. Es wird รผber die Anwendung von Durchschnittswerten und Prozentzahlen diskutiert: Warum ergibt sich ein Wert von 104 Prozent?
Dr.-Ing. Imke Steinmeyer stellt sich mit durchdringendem Blick ins Publikum vor. Sie gibt an, ยซein Neuzugangยป seit vergangenem Jahr bei der LSBG zu sein. ยซDer denkbar schlechteste Part, um zu sagen, was hier historisch alles passiert ist.ยป Sie fixiert mich dabei. Sie muss meine Transparenzanfrage zur Elbchaussee, die ich Ende Mรคrz 2026 auch an die LSBG gestellt habe, auf dem Schreibtisch gehabt haben. Steinmeyer weist darauf hin, dass es einmal Fragen mit der Verkehrsdirektion der Polizei zu klรคren gab, ob die Planung ยซanordnungsfรคhig istยป Und durch das Parkplatzmoratorium aus dem vergangenen Jahrย ย ย ย habe es Verรคnderungen bei den Richtlinien gegeben, nach denen Planungen erfolgen sollen. ยซWir haben uns daher die Parkplatznutzung genauer angesehen.ยป Einwand eines Oevelgรถnners: ยซSie haben sich also im Februar die Belegung der Parkplรคtze angesehen?ยป Steinmeyer: ยซSie haben recht. Wir haben uns keinen Sonntag im Sommer angesehen.ยป Gelรคchter im Publikum. Steinmeyer hat an der TU Hamburg-Harburg 2003 รผber das Thema ยซKenndaten der Verkehrsentstehung im Personenwirtschaftsverkehrยป promoviert. Sie sollte sich bestens mit der Erhebung von Verkehrsdaten auskennen. Nachfrage eines anderen Oevelgรถnners: ยซHaben Sie ich die nur die Parkbuchten angesehen? Wie zรคhlen Sie das? Die Autos stehen ja nicht nur auf den Parkplรคtzen.ยป Wie die behรถrdliche Erhebung der Parkplatznutzung genau erfolgte, bleibt an diesem Montagabend unter einer dunklen Wolkendecke verborgen.

Ein รคlterer Oevelgรถnner kann dagegen rechnen: ยซJetzt im Mai habe ich 220 Autos selbst gezรคhlt. Und was Sie uns jetzt anbieten sind 62 Parkplรคtze an der Elbchaussee.ยป Imke Steinmeyer erwidert: ยซWie kรถnnen nachher noch ganz viel Zeit an den Tischen verbringen und uns auf den Plรคnen alles ansehen.ยป Der รคltere Oevelgรถnner, der rechnen kann, fragt nach: ยซWoher haben Sie denn die Fahrzeugzahlen รผberhaupt, die Sie fรผr das Gebiet zugrunde legen?ยป Steinmeyer: ยซVon den Einwohnermeldeรคmtern.ยป Der Oevelgรถnner: ยซUnd was machen Sie mit den Selbstรคndigen, deren Fahrzeuge ein Offenbacher Kennzeichen haben, weil die Unternehmer ihre Fahrzeuge, dort angemeldet haben? Und was ist mit den Angestellten in der Gastronomie, die ihre Autos auch รผber dem Schulberg an der Elbchaussee abstellen?ยปย ย ย ย Frau Steinmeyer weist darauf hin, dass man ja spรคter an den Tischenโฆ und sie begrรผรt eilig nun auch die anwesenden Gastronomiebetreiber vom Strandkiosk Ahoi und der Strandperle. Aber da stรผrmt schon eine Oevelgรถnnerin (die sich spรคter selbst als Frau Mitte dreiรig vorstellt) in grauen Jeans, verรคrgert und mit ausgebreiteten Armen vor den Prรคsentationsbildschirm: ยซWir kรถnnen ja auch noch spรคter sprechen. Aber wenn wir schon sehen, dass die Zahlen, auf denen ihre Planung fuรt, vorne und hinten nicht stimmen, dann werden wir einfach sauer. Man hรคtte ja vorher mal die Anwohner fragen und diese Zahlen abgleichen kรถnnen! Das sind keine realen Zahlen!ยป Staatsrat Martin Bill versucht seiner Kollegin Steinmeyer beizuspringen und erhebt seine Stimme, kommt aber nicht zu Wort. Denn nun schaltet sich eine dynamische Dame mit grauem, sturmverwehtem Lockenkopf ein. Sie sitzt schon die ganze Zeit etwas unruhig auf ihrem Barhocker, direkt neben der bemรผht lรคchelnden, aber die ganze Zeit schweigenden Baustellenleiterin der Elbchaussee, Ulrike Bentler von Hamburg Wasser. Die Dame mit den Locken grollt aus dem Zentrum dem Staatsrat von Anjes Tjarks nun ihren Donner entgegen: ยซSie sagen immer: Das klรคren wir nachher bei der Diskussion in den kleinen Gruppen an den verschiedenen Tischen. Deshalb mรถchte ich, dass wir JETZT hier gemeinsam diskutieren und nicht in kleinen Gruppen!ยป – Tosender Applaus der Oevelgรถnnerinnen und Oevelgรถnner! Die Gewitterfront bleibt stabil.
Jetzt kommt ein an diesem Montagabend beliebtes Schaubild zum Einsatz. Es zeigt den umrandeten Bereich, in dem die Parktplatznutzung untersucht worden ist. Steinmeyer deutet auf die lila eingefรคrbte Flรคche: ยซHier sehen Sie den Raum, wo Bewohnerparken besteht.ยป Eine alleinerziehende Mutter meldet sich gleich zu Wort: ยซย ย ย ย Sie wissen schon, dass man von Oevelgรถnne dort gar nicht hinkommt. Man muss eine weiten Weg drumherum fahren, um dahin zu gelangen.ยป Das Gebiet, welches dazwischen liegt, sind unpassierbare private Grundstรผcke ohne Fuร- oder Radwege. Der Parkdruck ergibt sich an der Elbchaussee Richtung Hohenzollering und in die Nebenstraรen um die Bernadottestraรe, die รผber die Liebermannstraรe erreichbar sind. Die Liebermannstraรe bildet aber gerade die Grenze zwischen zwei Planungsabschnitten. Die Mutter erklรคrt, sie sei seit Jahren vergeblich auf der Suche nach einem Stellplatz oder einer Garage zurย ย ย ย Anmietung. ยซWas soll ich denn machen, wenn sie jetzt noch weitere Parkplรคtze wegnehmen und ich meine Einkรคufe, die ich ohnehin schon den Elbhang runtertragen muss, von noch weiter weg bis zum Schulberg tragen muss?ยป Darauf haben die versammelten Experten der LSBG keine Antwort. Man sieht sie Notizen machen. So geht das noch eine ganze Zeit. Die Szenen wiederholen sich mit Beispielen, die variieren: Handwerker, Liefer- und Pflegedienste. Alles mit wechselnden Darstellern auf beiden Seiten. Ich habe mir die ausliegenden Plรคne fotografiert und genug von dem Wetter drinnen. Das Gewitter unter freiem Himmel ist lange vorbei.

Beim Verlassen meint ein betagter Teilnehmer mit Gehstock, der die vielen Treppen und Stufen, sprich Barrieren, zur Veranstaltung tapfer รผberwunden hat: ยซย ย ย ย Die machen am Ende doch, was sie wollen. Hier in Neumรผhlen haben sie alle Parkplรคtze ja auch privatisiert. Auรerdem stecken die mit der Fahrrad-Lobby unter einer Decke, wetten?!ยป
Beim Zeus! Was fรผr ein filmreifer Abend. Montagskino an der Elbkante in Neumรผhlen. Nur einer hat gefehlt: Der Hauptdarsteller erschien nicht auf der Bildflรคche: Verkehrssenator Anjes Tjarks selbst. Der hat lieber sein Stuntteam vorgeschickt.
Oliver Barckhan
Presseerklรคrung Aktionsbรผndnis Rettet-die-Elbchaussee.de
Hamburg, 26. Mai 2026 – 3:33 Uhr
Das Angebot eines ยซKompromissesยป vom Fahrradclub – verรถffentlicht durch einen Beitrag des Hamburger Abendblatt online am Pfingstsonntag (24.05.2026 um 06:40 Uhr) – finden wir etwas seltsam. Es ist unredlich, den Begriff ยซKompromissยป als Schlagwort fรผr einen Vorschlag zu wรคhlen, welcher die einseitigen Ziele des Fahrradclubsย ย als ein Entgegenkommen ins Bild der รffentlichkeit zu rรผcken versucht.
Wรคhrend der Allgemeiner Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) nach eigenen Angaben seit Jahren in die Planung der Elbchaussee-Umgestaltung eingebunden ist, wurden die unmittelbar betroffenen Bรผrgerinnen und Bรผrger vor Ort erst kurz vor Toreschluss befragt und vor vollendete Tatsachen gestellt. Eine Einbeziehung ihrer Lรถsungsvorschlรคge in die Verkehrsplanung ist nicht wirklich gewรผnscht. Das zeigte die Montagsveranstaltung der Verkehrsbehรถrde und des Landesbetrieb Straรen, Brรผcken und Gewรคsser (LSBG) in Neumรผhlen vom 18. Mai 2026 eindrucksvoll, auf der sich der Unmut der รvelgรถnner entlud und den Verlauf der Veranstaltung bestimmte. Es wurden zwei Varianten in einen Entscheidungsrahmen der Verkehrsbehรถrde gestellt und der ausgesuchten รffentlichkeit (Pressevertretern war der Zutritt von der LSBG ausdrรผcklich verboten worden!) prรคsentiert, die letztendlich nur dem Zweck dienen, die Verkehrsagenda von Senator Anjes Tjarks durchzusetzen. Die Datenbasis fรผr die Verkehrsplanung haben die รvelgรถnner als manipulativ bereits auf der Montagsveranstaltung entlarvt. Die Parkplatznutzung und das Parkverhalten an Stichtagen im Oktober 2025 und im Februar 2026 zu erheben und eine fragwรผrdige Zรคhlweise anzuwenden, fรผhrte bereits zu Kritik. ยซWie jeder besichtigen kann, sieht die Parksituation an den vergangenen Sommertagen im Mai 2026 ganz anders aus.ยป, erklรคrt Oliver Barckhan, Initiator des Aktionsbรผndnisses Rettet-die-Elbchaussee.de. ยซWir mรผssen auรerhalb der ยซEntscheidungsboxยป des Senators und seines Fahrradclubs denken und Lรถsungen gemeinsam erarbeiten.ยป
Das Denken auรerhalb seiner ยซEntscheidungsboxยป, mit nur zwei Alternativen A und B, kommt offensichtlich bei der LSBG nicht in Betracht. Mit dieser Rahmensetzung werden Lรถsungen ausgeschlossen, welche die Bedรผrfnisse vor Ort in eine neue Lรถsung einbeziehen, die in der alltรคglichen Lebenspraxis zwischen Strandniveau unten und Elbchaussee oben auch funktioniert.
Die Sachkritik gegenรผber dem hรถchsten Vertreter von Senator Anjes Tjarks, Staatsrat Martin Bill und der Bereichsleiterin Dr.-Ing. Imke Steinmeyer von der LSBG, welche fรผr die Stadtstraรen Hamburgs verantwortlich zeichnet, mรผndet nun in die Eigeninitiative der Bรผrgerinnen und Bรผrger vor Ort. ยซWir werden eine eigene Befragung der Bewohnerinnen und Bewohner รvelgรถnnes und der Strandgรคste noch im Juni 2026 durchfรผhren. Wir arbeiten nicht mit Vermutungen, sondern mit Fakten, welche die Lebenswirklichkeit abbilden und nicht mit Planungsstatistiken der Verkehrsbehรถrden theoretischen Annahmen, die wahrscheinlich legal sind, aber die Realitรคt nicht abbildenย ย ยป, so Oliver Barckhan.
Kai Nielsen, ein Bewohner รvelgรถnnes, hat die Parkplatzsituation genau unter die Lupe genommen und schildert:
ยซBisher standen den รvelgรถnnern auf ihrer Lebensader, der Elbchaussee, zwischen Liebermannstraรe und Hohenzollernring 248 Abstellplรคtze zur Verfรผgung. Diese verteilten sich auf 169 offizielle, also gekennzeichnete Parkplรคtze und auf 79 Plรคtze im รถffentlichen Raum. Davon sollen nur etwa 62 bis maximal 85 Parkplรคtze erhalten bleiben. Westlich der Liebermannstraรe werden bis zur Corinthstraรe weitere 38 Abstellplรคtze genutzt, die akut im in Juni 2026 beginnenden Bauabschnitt gefรคhrdet sind. Diese amtlich verordnete Verschรคrfung der Parknot wird Auswirkungen auf das tรคgliche Leben der รvelgรถnner haben, die nicht nur die 25 Hรถhenmeter den Elbhang hinauf bewรคltigen mรผssen, sondern denen in Zukunft mindestens 1.000 Meter lange Fuรwege bis zur Bernadottestraรe und in die angrenzenden Nebenstraรen bevorstehen, um ihr Auto zu erreichen. Was ist mit Einkaufenden, Eltern mit ihren Kindern, Alten und Gebrechlichen? Was ist mit Pflegediensten, Handwerkern, die mit Werkzeug und Material kommen? Was ist mit Hausรคrzten und Pflegekrรคften, die einen Krankenbesuch machen wollen? ยป
Pia Fintelmann, Anwohnerin รvelgรถnnes und Betreiberin der Strandperle:ย ย
ยซIch sehe die aktuellen Planungen zur Elbchaussee mit grรถรter Sorge. Schon heute ist die Parkplatzsituation fรผr die Menschen vor Ort extrem angespannt. Wenn ein Groรteil der bestehenden Parkmรถglichkeiten wegfรคllt, wird aus einer ohnehin schwierigen Situation ein untragbares tรคgliches Problem.
Was ist mit รคlteren Menschen, die auf Pflege angewiesen sind? Mit Eltern, die Kinder zu KiTas und Schulen bringen? Und die vielen Menschen, die ihre tรคglichen Besorgungen zu erledigen haben? Viele sind dabei auf Autos angewiesen und benรถtigen Parkplรคtze. Es geht um Handwerker, Hausรคrzte, Mitarbeitende und Lieferanten fรผr die Gastronomie. Wer die Lebensrealitรคt in รvelgรถnne kennt, weiร, dass hier keine theoretische Verkehrsplanung funktioniert, sondern passgenaue Lรถsungen gebraucht werden.
Selbstverstรคndlich wรผnschen auch wir uns sichere und gute Radwege. Aber entlang der Parallelstraรe existiert bereits ein gut ausgebauter Fahrradweg. Deshalb muss es jetzt darum gehen, einen tragfรคhige Lรถsung zu finden, welche die Bedรผrfnisse aller berรผcksichtigt – und nicht nur die einer einzelnen Interessengruppe.โ
Fatmir Rusani vom Standkiosk รvelgรถnne:
ยป Vielleicht haben der Fahrrad-Club und der Verkehrssenator Tjarks den Familienpapi vor Augen, der ein paar Packs mit PET-Flaschen mit seinem Lastenfahrrad einkauft? Wie kommen die auf die Idee, unsere Lieferanten kรถnnten Lastenfahrrรคder einsetzen? Eine Getrรคnkepalette hat bis zu 42 Kisten – jeweils mit Glasflaschen. Jede Palette wird einzeln zu uns bewegt. Per Lastenfahrrad gucke ich mir das gern mal an, lieber Senator Tjarks!.
Die schon jetzt knappen Parkplรคtze zu vernichten, verschรคrft fรผr unseren Betrieb auch die Herausforderung, an Mitarbeiter zu kommen, die bei uns arbeiten mรถchten. Die Gastrokrรคfte sind auf Parkplรคtze an der Elbchaussee angewiesen, um bei uns – gerade zu Gastro-รffnungszeiten – รผberhaupt arbeiten zu kรถnnen und nachts wieder heim zu kommen.
Darรผber hinaus halte ich den Vorschlag mit den Anwohnerparkplรคtzen fรผr Augenwischerei. Diese Parkplรคtze kรถnnen von jedem gegen Parkgebรผhr genutzt werden. Und das Entscheidende: Dadurch wird kein einziger Parkplatz zusรคtzlich geschaffen!ย ย ยป
Der Allgemeine Fahrradclub von Deutschland war in die Planungen der Elbchausseeย ย eingebunden, wie wie Hans-Jรถrg Rรผstemeier im Februar 2026 in einem TV-Beitrag offenbarte.
Es wird vom LSBG erklรคrt, man wolle die Anwohner in die Planung einbeziehen. Dem steht jedoch eine รuรerung von Frank Gause vom LSBG nach der Ausschusssitzung vom 2. Februar 2026 des Mobilitรคtsausschuss der Bezirksversammlung Altona entgegen: ยซVerkehrsplanung ist kein demokratischer Prozess.ยป Die Ausschussmitglieder bemรคngelten damals schon eine ungenรผgende Information durch die LSBG und die fehlende Einbeziehung der Mitglieder der Bezirksversammlung in die Verkehrsplanung harsch: ยซWir sind sauer!ยป, so ein Ausschussmitglied.
In der รถffentlichen Fragestunde und zum Tagesordnungspunkt Elbchaussee wurden die vom Aktionsbรผndnisย ย Rettet-die-Elbchaussee.de in den Mobilitรคtsausschuss eingereichten Fragen nicht beantwortet und kein Wortbeitrag und keine Nachfrage zum Vortrag der LSBG zugelassen. Oliver Barckhan: ยซSieht so eine demokratische Beteiligung von Bรผrgerinnen und Bรผrgern und gewรคhlten Vertretern selbst in offiziellen Gremien der Stadt Hamburg und des Bezirks Altona aus? Das wiederholte Verhaltensmuster von Verkehrssenator Anjes Tjarks und seiner Verkehrsbehรถrde nur eine scheinbare, aber keine wirklich wirksame Mitbestimmung der betroffenen Bรผrgerinnen und Bรผrger vor Ort zu erlauben, ist ein ernsthaftes Problem. Es muss sich stattdessen ein transparenter, demokratischer Prozess entfalten, der die Lebenswirklichkeit aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer abbildet.ยป
Oliver Barckhan: ยซWir werden im Juni 2026 wieder auf die Elbchaussee gehen und demonstrieren. Die echte Mitbestimmung der Bรผrgerinnen und Bรผrger vor Ort vom Elbhang รvelgรถnne, der Anwohner der Elbchaussee und der angrenzenden Straรenzรผge in Othmarschen und Groร Flottbek werden wir gemeinsam fรผr alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die sich auf unserer Elbchaussee bewegen, durchsetzen!ยป
Fรผr Rรผckfragen und Interviewwรผnsche nehmen Sie bitte zunรคchst Kontakt auf mit:
Oliver Barckhan
Sprecher Aktionsbรผndnis Rettet-die-Elbchaussee.de
Mobil: 0172 357 3500
E-Mail: Oliver.Barckhan@oliver-barckhan.de
Anschrift:
Das Blaue Haus
Elbchaussee 202
22605 Hamburg

Das Aktionsbรผndnis Rettet-die-Elbchaussee.de wird unterstรผtzt und getragen durch die Anwohner der Elbchaussee, die Bรผrgervereine Flottbek-Othmarschen, Nienstedten und Blankenese, sowie den Strandkiosk รvelgรถnne und die Strandperle. Bรผrgerinnen und Bรผrger in Hamburgs Westen mรถchten ihre Anliegen und Vorschlรคge in die endgรผltige Verkehrsfรผhrung der Elbchaussee einbringen.
Wir mรถchten zu einer Lรถsung beitragen, die wirklich fรผr alle funktioniert. Wir mรถchten einen Verkehrsfrieden erreichen, der uns alle flรผssig durch Hamburgs Westen auf dieser wichtigen West-Ost-Verbindung in die City und zurรผck nach Hause bringt. Ganz gleich, ob wir uns mit dem Bus bewegen oder mit dem Auto, mit dem Fahrrad, mal mit dem Taxi, mit dem Motorrad, mal zu Fuร. Die Rettungsdienste, Polizei und Feuerwehr, die Stadtreinigung, die Paket- und Lieferdienste, Pflegerinnen, Handwerker, Gastronomen, die Anwohnerinnen und Anwohner, Pendler und die Ausflรผgler zum Naherholungsgebiet Elbstrand mit dem Strandkiosk Ahoi und der Strandperle. Alle mรถchten flรผssig und friedlich ihre tรคglichen Wege durch Hamburgs Westen meistern kรถnnen. Dafรผr treten wir zusammen ein.
Zum Wohle eines Verkehrsfriedens fรผr alle.
Quellenhinweis:
Der betreffende Beitrag des Hamburger Abendblatt ist online zu finden unter dem +Link:
https://www.abendblatt.de/hamburg/altona/article412072930/elbchaussee-hamburgs-fahrrad-lobby-schlaegt-kompromiss-vor-umbau-in-oevelgoenne-vor.html
Aktionsbรผndnis & Unterschriftensammlung:
Krรคftiges Zeichen fรผr Mitbestimmung der Bรผrger in Hamburgs Westen



Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter!
Liebe Bรผrgerinnen und Bรผrger in Hamburgs Westen!
Nach wie vor legt uns der Verkehrssenator seine Plรคne fรผr die Elbchaussee nicht auf den Tisch. Die konkreten Fragen, die ich in unserem Namen in den Verkehrsausschuss der Bezirksversammlung Altona am 2. Februar 2026 zum Vortrag des Landesbetrieb Straรen, Brรผcken und Gewรคsser Hamburg (LSBG) eingereicht hatte, blieben unbeantwortet. Der Ausschussvorsitzende des Mobilitรคtsausschusses hat uns nicht zu Wort kommen lassen. Keine Information, wie wir wรคhrend der Bauzeit bis 2030 ertrรคglich (ohne tรคglichen Verkehrsinfarkt) in die City kommen sollen und zurรผck nach Hause. Wo wir beliefert werden? Wo wir parken werden? Wo unsere Pflegedienste und Handwerker parken kรถnnen? Wo wir als Fuรgรคnger sicher die Elbchaussee รผberqueren kรถnnen? Wo wir mit dem Bus, Auto, Fahrrad oder Taxi flรผssig von West nach Ost im Bezirk Altona unterwegs sein kรถnnen? Wo sind die Plรคne, Herr Verkehrssenator?
Eine bloรe Behauptung: Es werde alles besser „fรผr Generationen“ und ganz prima nach den Vorgaben der ยซVerkehrswendeยป, ohne einen einzigen konkreten Beleg dafรผr zu liefern, wie das bitte aussehen soll, das ist zu wenig. So redet man mit kleinen Kindern, um sie zu beschwichtigen. Wenn man uns nicht wie mรผndige Bรผrgerinnen und Bรผrger behandeln mรถchte, welche die ยซganze Showยป mit unseren Steuergeldern bezahlen – auch die verschwendeten Steuergelder (Quelle: Bund der Steuerzahler) fรผr bisherige Fehlplanungen an der Elbchaussee, welche sogar durch die Polizei nach dem Bau entdeckt und verboten worden sind – dann mรผssen wir ein Zeichen setzen, dass es so nicht weitergeht:
Wir demonstrieren amย ย ย ย Sonntag, 22. Februar 2026 um 12:00 Uhrย ย ย ย fรผr Verkehrsfrieden auf der Elbchaussee. Dazu verteilen wir bereits eine Postkarte mit dem Aufruf zur Menschenkette.
Ich habe uns Infostรคnde genehmigen lassen, bei denen wir den Menschen in unseren Stadtteilen erklรคren kรถnnen, was auch fรผr sie auf dem Spiel steht, und Sie bitten, mit uns solidarisch eine Menschenkette zu bilden auf unserer Elbchaussee.
Dieย ย ย ย Infostรคndeย ย ย ย finden statt amย ย ย ย Anfang der Waitzstraรeย ย ย ย bei der Standuhr (Hausnr. 2, vor โDat Backhusโ) am
Samstag, 14. Februar 2026ย ย ย ย in der Zeitย ย ย ย von 9:00 bis 13:00 Uhr
Freitag, 20. Februar 2026ย ย ย ย in der Zeitย ย ย ย von 10:00 bis 14:00 Uhr
Samstag, 21. Februar 2026ย ย ย ย in der Zeitย ย ย ย von 9:00 bis 13:00 Uhr
Bitte kommen Sie zur Unterstรผtzung zu den Infostรคnden. Dort sammeln wir Ihre ganz konkreten Anregungen, Wรผnsche und Ideen fรผr die Elbchaussee und die Verkehrsbelange in Hamburg Westen und im Bezirk Altona. Wir mรถchten zu einer Lรถsung beitragen, die wirklich fรผr alle funktioniert. Wir mรถchten einen Verkehrsfrieden erreichen, der uns alle flรผssig durch Hamburgs Westen auf dieser wichtigen West-Ost-Verbindung Elbchaussee in die City und zurรผck nach Hause bringt. Ganz gleich, wie wir uns bewegen: Mal mit dem Bus, mal mit dem Auto, mal mit dem Fahrrad, mal mit dem Taxi, mal zu Fuร. Herzlichen Dank!
Dasย ย ย ย Hamburger Abendblattย ย ย ย hat es in einer Schlagzeile auf den Punkt gebracht:
Kritik an Verkehrspolitik:ย ย ย ย โHamburgs Westen wird von der Innenstadt abgeklemmtโย ย ย ย – Trรคgerverbund Projekt Innenstadt schlรคgt Alarm: Sperrungen und Rรผckbau fรผhren zum Ausbluten der City. Kaufkraft sinkt, Mieter wandern ab.
Lesen Sie bitte hier das Interview, dasย ย ย ย Matthias Iken, stellvertretender Chefredakteur vom Abendblatt, gefรผhrt hat (+Link):ย ย ย ย Hamburgs Westen wird von der Innenstadt abgeklemmt
Die Situation ist ernst: Woย ย ย ย Information,ย ย ย ย Transparenz und bรผrgerliche Mitbestimmungย ย ย ย gefragt sind, wird von Seiten der Verantwortlichen gemauert, verschleiert und getrickst. Diesmal lassen sich die Bรผrgerinnen und Bรผrger aus Hamburgs Westen das nicht gefallen. Senatoren sind nicht unsere Erziehungsberechtigten. Und: Wir sind keine Kinder. Ein Referent des LSBG erklรคrte mir gegenรผber: ยซAber Verkehrsplanung ist kein demokratischer Prozess!ยป Ich erkundigte mich, ob ich ihn zitieren darf, was dieser bejahte. Was fรผr eine Aussage! Kรถnnen wir denen das Gegenteil beweisen? Das kรถnnen wir, wenn wir unsere Mitbestimmungsrechte einfordern. Jeder hat eine Stimme!
Bitte sprechen Sie Ihre Familie, Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen und Bekannte an. Leiten Sie ihnen bitte diese E-Mail weiter und bitten Sie sie, amย ย ย ย 22. Februar 2026 um 12:00 Uhrย ย ย ย mit dabei zu sein. Damit wir ein starkes Zeichen setzen kรถnnen und der Verkehrssenator unsere ausgestreckte Hand zum Gesprรคch annimmt.
Melden Sie sich gern bei mir.
Vielen Dank fรผr Ihre Mithilfe und Ihr ganz persรถnliches Engagement!
Herzlichst,
Ihr Oliver Barckhan
Mobil/ WhatsApp: 0172 357 3500
E-Mail:ย ย ย ย oliver.barckhan@oliver-barckhan.de
www.Rettet-die-Elbchaussee.de
Die Zukunft der Elbchaussee liegt in unseren Hรคnden!
Damit nicht รผber unser Kรถpfe hinweg entscheiden wird, mรผssen wir uns bitte jetzt besonders um die Elbchaussee kรผmmern: Mit den Bauarbeiten stehen weitere Aufgaben fรผr unsere Initiative an: รber die Planungen fรผr den laufenden Bauabschnitt BA.2 zwischen Betty-Levi-Passage und dem Hohenzollernring, hat man uns erst sehr spรคt ausfรผhrlich informiert. Das darf sich mit dem zukรผnftigen Bauabschnitt BA.3 an der Elbchaussee vom Hohenzollernring bis zur Parkstraรe am Jenischpark nicht wiederholen!
Die Zukunft der Elbchaussee liegt in unseren Hรคnden!
Es haben sich aus unserem Kreis bereits viele gemeldet, die mit der Initiativeย ย ย ย www.rettet-die-elbchaussee.de dazu beitragen mรถchten, dass wir erreichen:
1. Das Recht auf Information und volle Transparenz!
Die Bรผrgerinnen und Bรผrger an der Elbchaussee und in den angrenzenden Wohngebieten mรผssen als unmittelbar Betroffene schnell und umfassend informiert werden รผber die Planungen vom Senat und allen beteiligten Behรถrden und Planungsbรผros. Was ist ganz konkret geplant? Wir sieht der genaue Bauablauf aus?
2. Die Lรถsungsvorschlรคge von Bรผrgerinnen und Bรผrgern mรผssen beherzigt werden!
Sorgen, Anregungen, Einwendungen und konkrete Lรถsungsvorschlรคge von den Bรผrgerinnen und Bรผrger mรผssen gehรถrt und beherzigt werden! Es gilt das Gute zu bewahren, nรคmlich den Charakter unserer Chaussee, die benรถtigten Parkflรคchen und die schรถnen Bรคume entlang der Elbchaussee! Als Anwohnerinnen und als Verkehrsteilnehmerinnen haben wir alle eine Stimme.ย ย ย ย Wie werden unnรถtige Verkehrsbehinderungen und Gefahrenstellen vermieden? Wie kann der Bauablauf optimal beschleunigt werden?
3. Die Erreichbarkeit als Naherholungsgebiet muss erhalten bleiben!
Der Elbstrand ist ein Naherholungsgebiet und wird von vielen Tagesgรคsten von auรerhalb als Ausflugsziel genutzt. Die ersatzlose Streichung so vieler Parkrรคume, die sich bisher gut und akzeptiert in das landschaftlich grรผne Bild und den einmaligen Charakter unserer Kulturlandschaft Elbchaussee einfรผgen, bedarf keiner radikalen Umgestaltung.

Hamburg Journal: Staufalle Reventlowstraรe/ Walderseestraรe

Das NDR Hamburg Journal berichtet รผber die Verkehrssituation an der Kreuzung Reventlowstraรe/ Walderseestraรe. Ich durfte fรผr den Bรผrgerverein Flottbek Othmarschen erlรคutern, wie unser Stadtteil unter der errichteten Staufalle auf dem Weg zur A7 und zur Waitzstraรe leidet.
Die Situation ist fรผr Radfahrer nicht sicherer geworden und die Autos stehen im Stau, zeitweilig bis in die Nebenstraรen, sodass nicht einmal Rettungswagen im Notfall zu den Bewohnern der Nebenstraรen in Groร Flottbek und Othmarschen gelangen kรถnnen. Bejamin Harders, als Vertreter der Grรผnen aus Altona, wurde auch befragt.
Brennpunkt Othmarschen: Es stimmt etwas nicht mit dem Verkehrsbild.
Verkehrssenator und Bezirksamtsleitung haben im Bezirk Altona eine Staufalle errichtet! Die Abbiegespur nach rechts von der Reventlowstraรe in die Walderseestraรe (Zubringer zur Autobahnauffahrt Othmarschen) ist eine katastrophale Fehlplanung. Die Situation heute: kein Rรผckstau von der Autobahn, kein HSV-Spiel, kein Unfall, kein Berufsverkehr: Trotzdem wird die Spur geradeaus blockiert! Der Clip ist von heute: Mo, 10. November 2025, 11:15 Uhr.
Der einfache wie fatale Fehler: Durch den zwischen den Fahrspuren eingezogenen roten Fahrradstreifen ist die zweite Abbiegespur weggefallen.
Was fรผr eine Fehlplanung! Donnerwetter! Das muss man erstmal schaffen, nach jahrelangem und kostenverschlingendem Planungsverfahren.
#Staufalle#othmarschen#reventlowstraรe#autobahna7
Das Runde muss in das Eckige!
Das Runde muss in das Eckige!
Folgendes Szenario: Jedes Fuรballspiel in der Bundesliga geht unentschieden aus. Es gibt keine Mannschaft, die mehr als Sieger vom Platz geht. Das geht nun schon seit Monaten so. Letzten Sonntag war es so weit gekommen, dass der Ball unbespielt im Feld liegenblieb. Keiner schoss den Ball Richtung des gegnerischen Tors, weil alle Spieler, welches Trikot sie auch immer trugen, zu oft erfahren hatten, dass jeder Einsatz, jede Mรผhe doch nicht zum Erfolg fรผhrt. Es kommt nur wieder ein Unentschieden heraus. Dem Schiedsrichter blieb nichts anderes รผbrig, als das Spiel abzubrechen und einen Wiederholungstermin anzusetzen. Alle hofften, dass am kommenden Mittwoch nun wirklich und endlich ein Spiel stattfindet, das einen Sieger hervorbringt, dass es nicht wieder X:X ausgeht. Aber diese Hoffnung erfรผllte sich nicht. Die Mannschaften reisten nicht an, die Zuschauer kamen nicht ins Stadion. Das โEnde der Bundesliga!โ, titelte ein groรes deutsches Nachrichtenmagazin.
Was nun? Anstatt das Spiel erneut anzusetzen, wird ein anderes Spiel angesetzt: Erfahrene Leute, die sich die Lage mal von oben anschauen, รผberlegen gemeinsam im Gedankenaustausch, wie man das mit dem Toreschieรen in dieser verfahrenen Situation (die Welt ist seit Jahren aus den Angeln gehoben) wieder hinbekommen kรถnnte. Wir wollen mal anderen Journalismus wagen.
Nicht wie รผblich: Der feste Mechanismus Medien (gedruckte, gesendete und interaktive wie Social Media) buhlen um Aufmerksamkeit, vereinfachen noch weiter, Spielen mit Fouls (bewussten Missverstรคndnissen, falschen Fakten und weiten รbertreibungen), was das Ballspiel der Debatten dann zum Boxen ohne Kopfschutz macht. Sie schicken ihre Gladiatoren auf die Bรผhne, damit ein ausgetragener Streit (um die beste Lรถsung oder die Gestaltungsmacht?) zum Showkampf wird. Man kritisiert, dass sich die Wortfรผhrer nicht durchsetzen und ihre Supporter nicht wie geschlossene Truppen“ („Geschlossenheit“) hinter ihren Anfรผhrern stehen. Dabei gehen wichtige Ideen und Hinweise verloren, um den Preis der drittbesten Lรถsung, die dann doch nicht funktioniert oder nicht realisiert wird oder erst so spรคt (nach Jahrzehnten!), wenn die Umsetzung nicht mehr zur Lebenswirklichkeit passt.
…
Sie finden das Szenario vom Anfang utopisch? Erinnern Sie sich noch an die Bundesliga Tabellen aus den Jahren vor 1995? Fรผr einen Sieg gab’s 2 Punkte, fรผr ein Unentschieden gab es einen Punkt. Das hat man geรคndert: Seit der Saison 1995/96 gibts die 3-Punkte-Regel. Ein Sieg wird mit drei Punkten belohnt. Es ist vorteilhafter auf Sieg zu spielen als durch ein kalkuliert taktisches Geplรคnkel mit einem (verabredeten?) Unterschieden aus dem Spiel zu gehen. Was vielleicht fรผr beide Mannschaften sogar vorteilhafter wรคre, weil beide eine Runde weiterkommen. Aber das funktioniert so nicht mehr.
Das Logo der Talksendung „Caren Miosga“ zeigt einen Kreis und ein Quadrat: Das Runde muss in das Eckige! ![]()
![]()
Caren Miosga hat mir ihrer Sendung vom 16. November 2025 am Sonntag, mit ihren Gรคsten und ihrer 12-kรถpfigen Redaktionsmannschaft, etwas verwandelt. Der Ball ist im Tor gelandet.
Bravo! ![]()
![]()
![]()
#CarenMiosga#politik#Demokratie#journalismus#Debatten#gesprรคchskultur#argumente#lรถsungen#politik#Politikverdrossenheit#politikerverdrossenheit#demokratieverdrossenheit#Populismus#Extremismus#Rechtsextremismus#Linksextremismus#Internetrolle#wenndielรถsungdasproblemist#PaulWatzlawick
Link zur Ausgabe von Caren Miosga
@Highlight @Follower
Politische Auseinandersetzungen nur im Rahmen der Gesetze!

Das Hamburger Abendblatt hat einen Kommentar von mir im Leser-Forum verรถffentlicht: Thema ist der Brandanschlag auf das Fahrzeug des AfD-Bundestagsabgeordneten Dr. Bernd Baumann in Hamburg-Othmarschen. Schreiben Sie mir gern Ihre Meinung dazu. Vielleicht kommen Sie sogar aus Groร Flottbek oder Othmarschen, wohnen in der unmittelbaren Nachbarschaft? Wie gehen Sie mit einem solchen Brandanschlag vor Ihrer Haustรผr um? Was sind Ihre Gedanken und Gefรผhle dazu? Wie sehen Sie den Handlungsbedarf Ihres Innensenators Andy Grote und Hamburgs Ersten Bรผrgermeister Dr. Peter Tschentscher? Schreiben Sei mir gern direkt eine E-Mail.
Herzlichst, Ihr Oliver Barckhan
Das Blaue Haus
Aktionsbรผndnis & Unterschriftensammlung:

Die Zukunft der Elbchaussee liegt in unseren Hรคnden!
Damit nicht รผber unser Kรถpfe hinweg entscheiden wird, mรผssen wir uns bitte jetzt besonders um die Elbchaussee kรผmmern: Mit den Bauarbeiten stehen weitere Aufgaben fรผr unsere Initiative an: รber die Planungen fรผr den laufenden Bauabschnitt BA.2 zwischen Betty-Levi-Passage und dem Hohenzollernring, hat man uns erst sehr spรคt ausfรผhrlich informiert. Das darf sich mit dem zukรผnftigen Bauabschnitt BA.3 an der Elbchaussee vom Hohenzollernring bis zur Parkstraรe am Jenischpark nicht wiederholen!
Die Zukunft der Elbchaussee liegt in unseren Hรคnden!
Es haben sich aus unserem Kreis bereits viele gemeldet, die mit der Initiativeย ย ย ย www.rettet-die-elbchaussee.de dazu beitragen mรถchten, dass wir erreichen:
1. Das Recht auf Information und volle Transparenz!
Die Bรผrgerinnen und Bรผrger an der Elbchaussee und in den angrenzenden Wohngebieten mรผssen als unmittelbar Betroffene schnell und umfassend informiert werden รผber die Planungen vom Senat und allen beteiligten Behรถrden und Planungsbรผros. Was ist ganz konkret geplant? Wir sieht der genaue Bauablauf aus?
2. Die Lรถsungsvorschlรคge von Bรผrgerinnen und Bรผrgern mรผssen beherzigt werden!
Sorgen, Anregungen, Einwendungen und konkrete Lรถsungsvorschlรคge von den Bรผrgerinnen und Bรผrger mรผssen gehรถrt und beherzigt werden! Es gilt das Gute zu bewahren, nรคmlich den Charakter unserer Chaussee, die benรถtigten Parkflรคchen und die schรถnen Bรคume entlang der Elbchaussee! Als Anwohnerinnen und als Verkehrsteilnehmerinnen haben wir alle eine Stimme.ย ย ย ย Wie werden unnรถtige Verkehrsbehinderungen und Gefahrenstellen vermieden? Wie kann der Bauablauf optimal beschleunigt werden?
3. Die Erreichbarkeit als Naherholungsgebiet muss erhalten bleiben!
Der Elbstrand ist ein Naherholungsgebiet und wird von vielen Tagesgรคsten von auรerhalb als Ausflugsziel genutzt. Die ersatzlose Streichung so vieler Parkrรคume, die sich bisher gut und akzeptiert in das landschaftlich grรผne Bild und den einmaligen Charakter unserer Kulturlandschaft Elbchaussee einfรผgen, bedarf keiner radikalen Umgestaltung.


Massive Parkraumvernichtung droht den Oevelgรถnnern
Massive Parkraumvernichtung droht den Oevelgรถnnern, der Strandperle und der weiteren Gastromonie am Elbstrand unten am Wasser und oben an der Chaussee: Etliche Parkplรคtze und geduldeter Parkraum sollen ersatzlos vernichtet werden. Das wirkt sich unmittelbar auf die Parksituation in der Liebermannstraรe, der Corinthstraรe, Schlagbaumtwiete, Halbmondsweg, Zedernweg, der Parkstraรe, der Holztwiete und den sich weiter daran anschlieรenden Straรenzรผgen aus.ย ย ย ย Die Gรคste weichen auf die nรคchsterreichbaren wenigen, verbleibenden Parkmรถglichkeiten aus!


Wir kรถnnen Einfluss nehmen auf die nรคchste Bauphase ab 2026 und das Ergebnis, wie die Elbchaussee sich anfรผhlen wird als Wohnstraรe und alsย ย ย ย unserer aller Verkehrsweg. Diese einzigartige Kulturlandschaft, die sich รผber Generationen natรผrlich und behutsam nach den Bedรผrfnissen und im Einklang mit ihren Bewohnern natรผrlich in kleinen Schritten entwickelt hat, darf nicht durch radikale Ideen vom grรผnen Tisch – รผber unsere Kรถpfe hinweg – einer unnatรผrlichen, zerstรถrerischen Verรคnderung ausgesetzt werden. Es gilt das, was sich bewรคhrt hat, auch zu bewahren!
Bitte tragen Sie sich (wie bei der Liebermannstraรe) ab sofort in die Unterstรผtzerliste ein. Es ist toll, wenn wir uns in dieser erfolgreichen Zusammensetzung um das Schicksal der Elbchaussee kรผmmern. Denn die Chaussee ist mit unserem tรคglichen Wegen und unserem persรถnlichen Schicksal untrennbar verbunden.ย ย ย ย Wir legen uns fรผr unsere Chaussee ins Zeug!
Ich mรถchte die Initiative:ย ย ย ย rettet-die-elbchaussee.de unterstรผtzen und fรผlle dafรผr dieses Formular aus. Wenn ich zustimme und das Kรคstchen ankreuze โMein Name darf verรถffentlicht werdenโ, kann ich als Unterstรผtzer/in genannt werden. Alle anderen Angaben bleiben selbstverstรคndlich auch dann unverรถffentlicht!

Bitte weitersagen:ย ย ย ย
Die Anstrengungen werden erheblich sein. Es wird im Falle der Elbchaussee sehr schwer, sich gegen schรคdliche Planungen zur Wehr zu setzen und argumentative Wirkungstreffer zu landen, welche das Ergebnis zum Besseren wenden.
Nachbarn, Familie und Freunde kรถnnen uns ab sofort unterstรผtzen! Je mehr wir sind, umso mehr Gewicht bringen wir in den Diskurs um unsere Chaussee mit ein. Bitte sprechen Sie aktiv Bekannte an, damit wir bis es losgeht, mit unserer Unterstรผtzerzahl weiter angewachsen sind.
Tragen Sie es bitte weitrรคumig weiter:
Initiativeย ย ย ย Rettet-die Elbchausee.deย ย ย ย mit Deinem Eintrag in die Unterstรผtzerliste.
Herzlichen Dank fรผr Ihre Mithilfe und Ihr ganz persรถnliches Engagement!
Herzlichst,
Ihr Oliver Barckhan
www.Rettet-die-Elbchaussee.de
www.Rettet-die-Liebermannstrasse.de

Copyright fรผr Grafiken und Fotografien:: Das Blaue Haus
Verwendung nur mit ausdrรผcklicher Genehmigung.
Roland Koch zur aktuellen Wirtschaftslage und Reformen der Bundesregierung

Prof. Dr. Roland Koch auf dem Private Banking Kongress in Hamburg. Wer die Stoรrichtung der Wirtschaftspolitik, die mรถglichen Reformen der Rente, der Verwaltung der schwarz-roten Bundesregierung und die globalen Handel verstehen mรถchte, kann hier etwas von dem Sachverstand Roland Kochs mitnehmen. Auch die Aushandlung von Politik in der aktuellen Situation und den Ansatz von Bundeskanzler Friedrich Merz erklรคrt der Professor an der Frankfurt School of Finance verstรคndlich und einleuchtend. Es lohnt sich!
#rolandkoch#PrivateBanking#Wirtschaftspolitik#Reformen#Kanzlermerz#Regierungspolitik#Rentenreform
Hier die Dokumentation des Vortrags mit Zuschauerfragen:
Kamera/ Schnitt, Redaktion: Oliver Barckhan – Das Blaue Haus
Vorstellung der Bewerberinnen und Bewerber fรผr die Bezirksamtsleitung Altona

Am 21. Juli 2025 haben sich die Bewerber fรผr die Stelle der Bezirksamtsleitung Altona im Rathaus der รffentlichkeit vorgestellt und die Fragen der Bรผrgerinnen und Bรผrger beantwortet. Das Blaue Haus hat die Veranstaltung vollstรคndig dokumentiert, so wie sie abgelaufen ist.
Die Bewerber Dr. Sebastian Kloth (Grรผne), Christiane Kuhrt (CDU) und Mark Classen (SPD) haben sich zunรคchst jeweils ca. 8 Minuten selbst vorgestellt. Anschlieรend haben die Bรผrgerinnen und Bรผrger im Kollegiensaal des Rathauses ihre Fragen gestellt. Moderiert hat die zweistรผndige Veranstaltung Dr. Philipp-Christian Wachs (parteilos). Die Amtszeit der ausgeschriebenen Stelle der Bezirksamtsleitung dauert 6 Jahre (2025 bis 2031).
Die Bezirksversammlung wรคhlt die neue Bezirksamtsleitung voraussichtlich in ihrer Sitzung am 25. September 2025. Eingesetzt wird die neue Bezirksamtsleiterin und oder der neue Bezirksamtsleiter vom Hamburger Senat.
Kamera/ Schnitt: Oliver Barckhan – Das Blaue Haus






