OMR26 – Hamburg als Tor zur Zukunft


Heute beginnt das OMR-Festival in Hamburg. Seit gestern laufen tausende von Festivalbesuchern aus der ganzen Welt durch das Messegelรคnde und die Schanze. Das Event, welches Social Media und Digitales Marketing, unser Hamburg zum Tor zur Zukunft macht, feiert 15jรคhriges Jubilรคum.
Gestern Nacht startet die OMR26 mit einer Auftaktparty an geheimem Ort.
Nur wenige hundert Festival-Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren geladen. Geheime analoge „Off the Record“-Polariods mit einer Balgenkamera wurden angefertigt. Eine Technologie aus den 30er Jahren! ![]()
![]()
![]()
#OMR #omr26 #zukunftOMR-Festival in Hamburg #torzurwelt #socialmedia #digitalesmarketing #onlinemarktingrockstars #masterclasses
Olympia-Umfrageskandal! Verhรคngnisvolle Fehlerkette mit falsch verbreitetem Meinungsumschwung

Kรผrzlich habe ich die Meinungsumfragen zur Olympia-Bewerbung in Hamburg noch als „Erwartungsmanagement“ kritisiert und erinnert, dass der NDR einen Informartions- und keinen Beeinflussungsauftrag hat.
Ein Vorahnung. Und es ist noch schlimmer gekommen: Desinformation. Wunschdenken hat die journalistische Sorgfaltspficht verletzt. Ein Super-Gau fรผr den NDR zum Beginn der Briefwahlphase des Referendums im Hamburg.
Bitte sehen Sie selbst und bilden Sie sich ihre eigene Meinung. Meine Prognose: Da steht vermutlich erneut ein Wechsel im Hamburg Journal an. Wenn nicht gar auf hรถherer Ebene.
Klarstellung: Dieser Fall hat nichts mit โLรผgenpresseโ oder โBashing des รRRโ zu tun! Die Umfrage lief viral รผberall. Die Richtigstellung auch? Besser vom Fach macht auf diese Fehlerkette aufmerksam, die von der Handelskammer ausgelรถst worden ist, welche die alte Umfrage vier Wochen spรคter lanciert hat, dann รผber die Agentur DPA, die sie als aktuell verbreitet hat und die Medien, wie Mopo und NDR dann den โMeinungsumschwungโ vermeldet haben, der in Social Media viral abgefeiert und 100.000 Mal geliked und euphorisch kommentiert worden ist.
So ist die Mechanik der Medien. Seit Edward Barney, dem Neffen Siegmund Freuds. So funktioniert die Beeinflussung der Massen nach altem, aber immer noch wirksamen Muster. Mรถge sich jeder individuell seine Meinung bildeten und seine Entscheidung beim Referendum treffen. Wir haben รผbrigens ein paar fรผr die Bundesrepublik wichtige Landtagswahlen vor uns in diesem Jahre 2026. Jeder sei seiner pflich eingedenk.
In einer aufgeklรคrten Demokratie, in der jedes Individuum seine eigenstรคndige (nicht von Massen oder Interessengruppen und Kampagnengeld befeuerten beeinflussten โHerdentiebenโ) Wahlentscheidungen trifft, landen wir nicht im Land der Populisten.
Wo ist der Unterschied zwischen denen, die uns in die eine oder andere Richtung mit Kampagnen drรคngen mรถchten und denen, die mit Populismus die Demokratie ruinieren mรถchten? Wo?
Das Blaue Haus โ Oliver Barckhan
#Desinformation#wunschdenken#JounalistischeSorgfalt#manipulation#informationsauftrag#Beeinflussungsauftrag
Caren Miosga: Mรถglicherweise eine der besten ihres Fachs
Caren Miosga erzรคhlt von ihrer Arbeit vor dem Hamburger Presseclub. Caren Miosga ist mir aufgefallen, seit dem sie das NDR Kulturjournal moderierte: Eine Journalistin, die wirklich etwas entdecken will und etwas wissen will. Sie brennt wirklich dafรผr, unentdeckte Seiten ihrer Gesprรคchspartner offenzulegen. Sie hat DAS psychologische Fingerspitzengefรผhl dafรผr. Miosga: โWir haben die Aufgabe, den Mรคchtigen auf die Fingern zu sehen.โ
So ist es.


ReporterWorkshop beim SPIEGEL

Journalistenschule fรผr Jede(n)
Die ReporterFabrik bietet online Kurse und WorkShops fรผr alle an. Denn: Jeder hat eine Stimme und bringt diese auch zu Gehรถr, meist รผber Social Media wie Instagram, Facebook, LinkedIn oder TikTok.
Das Rรผstzeug, sich eine gewisse Professionalitรคt als Autor, Sender und Empfรคnger bei der Verarbeitung und Erstellung von Information anzueignen, bietet das Angebot der ReporterFabrik. Es gibt viele Gratiskurse zum Kennenlernen.
Hier als Kostprobe Online-Workshop 144, ein Mitschnitt eines Prรคsenz-Workshops beim SPIEGEL, an dem ich selbst teilgenommen habe:
Report vom 74. Hamburger Presseball
Der 74. Hamburger Presseball im Hotel Atlantic
Hier sind Impressionen des glamourรถsen Abends, der im Hamburger Kulturleben eine wichtige Rolle spielt als Bรผhne fรผr Austausch und Begegnung in unserer „Freien und Medienstadt Hamburg“.

Mein Tipp: Am Smartphone im Querformat angucken, dann laufen die Bildunterschriften nicht mitten durch die Aufnahmen. Zum nรคchsten Bild bitte weiter wischen!
Kultur & Medien ist ein Schwerpunkt meiner politischen Arbeit. Ich mรถchte den Medienstandort wieder nach vorne bringen. Gerade die Lokalberichterstattung ist durch den Wegfall vieler Redakteure und Reporter, ja ganzer Lokalredaktionen in Hamburg in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Hamburgerinnen und Hamburger haben weniger unterschiedliche Quellen, um sich beispielsweise รผber die Landespolitk in Hamburg und der Metropolregion zu informieren.
Die Lokalreporter haben aufgrund von Einsparmaรnahmen schlechtere Arbeitsbedingungen. Es mรผssen mehr Nachrichten und Berichte mit kleinerer Mannschaft produziert werden. Das geht auf Kosten der Recherchetiefe, durchgefรผhrten Gegenchecks dem Einholen von sachverstรคndigen Beurteilungen, der breite der Berichterstattung, nicht zuletzt auf Kosten der Vielfalt der unterschiedlichen Positionen und Perspektiven bei einem Fall oder einer Begebenheit. Was Erster Bรผrgermeister und seine Senatoren tatsรคchlich so konkret arbeiten und vorbereiten in ihren Behรถrden, muss รผberprรผft und hinterfragt werden:
Sehen Journalisten den Mรคchtigen nicht auf die Finger, dann ist die wichtigste Aufgabe des Journalisten/ der Journalistin in unserer Demokratie nicht erfรผllt (Wolf Schneider).
Die Aufgabe von Journalisten ist es jedenfalls nicht, bei der Inszenierung von Politik und Politikern behilflich zu sein. Doch leider ist das an der Tagesordnung: Politiker schaffen Termine, bei denen sie sich gut inszenieren. Darรผber berichten die Medien. Was tatsรคchlich passiert und wie die Situation aussieht bleibt durch die Inszenierung verdeckt.
Auch auf dem 74. Hamburger Presseball (man muss fรผr den guten Stiftungszweck auch einmal feiern!) war die schwierige Lage der Hamburger Medien ein wichtiges Gesprรคchsthema. Die schรถnen Bilder vom Ball, die ich mit meinem Team vom Blauen Haus eingefangen habe, sollten nicht darรผber hinwegtรคuschen, dass auch die wirtschaftliche Rezession dafรผr sorgt, dass die Unternehmen weniger Werbung schalten und damit eine wichtige wirtschaftliche Basis fรผr die Erstellung von Inhalten viel schmaler ist.
Der Hanseatische Verlagskaufmann geht solide vor: Weniger Einnahmen, weniger Ausgaben fรผr die Produktion des Mediums, damit die Zeitung oder der Radio- oder TV-Sender diese wirtschaftlich schwierige Zeit รผberhaupt รผbersteht.
Nicht nur รผber Medien reden, sondern mitten drin und dabei sein: So kann ich Ihnen den Medien-Mirkokosmos der Hansestadt zeigen mit dieser Fotoreportage vom Hamburger Presseball im Hotel Atlantic. Meine Beziehung zum Medienstandort Hamburg ist eine berufliche: Ich bin Diplom-Kaufmann und ausgebildeter Redakteur. Volontiert habe ich bei Bertelsmann und Axel Springer. Bereits neben dem Zivildienst habe ich Journalistik studiert und fรผr Stadtmagazine aus der Hamburger Club- und Musikszene berichtet und fotografiert. Gearbeitet habe ich fรผr Lokalzeitungen, Zeitschriften und fรผr Radio und TV, wobei ich mit einigen Recherchen Missstรคnde aufgedeckt habe: Handwerkszeug, das man immer gebrauchen kann, nicht nur bei Recherchen und Untersuchungsausschรผssen.
Public Relations fรผr die Hamburger Stadtkultur gehรถrte auch schon zu meinen Aufgaben. Dabei durfte ich mit unserem ehemaligen Ersten Bรผrgermeister Ole von Beust zusammenarbeiten.





























































































































































